Kreuzberg

English Page

Zielgebiet östliche Innenstadt

Seit 1.1.2000: Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg

Kreuzberg © BTM/Koch
Martin-Gropius-Bau © BTM/Koch
Jüdisches Museum © BTM/Koch
Ruine des Anhalter Bahnhofs © BTM/Drewes
Tempodrom © BTM/Koch

Kreuzberg

S6, U1 und U7 durchqueren den Bezirk in Ost-West-Richtung, U8 und U6 in nord-südlicher; letztere passiert auch den nahen Flughafen Tempelhof. Die S1, S2 und S25 sind am westlichen Rand Kreuzbergs erreichbar.

Weitere Infos: Tourismusförderverein Multi-Kult-Tour e.V.


Kreuzberg hat sich den letzten Jahren zum Szenebezirk entwickelt, der aber sein alternatives Flair weiterhin pflegt. Das Zusammenleben verschiedener Kulturen prägt den besonderen Charakter dieses Stadtteils. Der Mauerfall rückte den Bezirk plötzlich in das geographische Zentrum Berlins, mit der Nähe zu Mitte setzten schicke Restaurants und Cocktailbars neue Akzente.

Sehenswert ist Kreuzberg aber nicht nur als Szenebezirk mit besonderem Charme, sondern auch wegen zahlreicher bedeutender Museen und den Spuren der Berliner Mauer. Reste der Grenzbefestigungen gehören zu den Sehenswürdigkeiten: die restaurierte Oberbaumbrücke nach Friedrichshain, der legendäre Checkpoint Charlie und der Mauerstreifen an der Niederkirchnerstraße an der Grenze zu Mitte. Dort dokumentiert auch die Ausstellung "Topographie des Terrors" den Schrecken des Dritten Reichs auf dem Gelände des einstigen Gestapo-Hauptquartiers. Daneben zeigt der opulente Martin-Gropius-Bau wechselnde große Ausstellungen. Neben dem schlossartigen ehemaligen Berlin-Museum ist in den letzten Jahren einer der spektakulärsten Neubauten entstanden: das Jüdische Museum von Daniel Libeskind, das durch seine beklemmende, symbolische Architektur und durch die intensive Ausstellung zur Geschichte der Juden in Deutschland zu einem der meistbesuchten Museen Berlins geworden ist. Nicht nur für Kinder und Jugendliche interessant ist der Besuch im Deutschen Technikmuseum, das Information und Erleben miteinander verbindet. Die prächtigen Fassaden des Chamissoplatzes im wilhelminischen Stil lassen das 19. Jahrhundert wieder aufleben, während Berlins jüngstes Haus für große Veranstaltungen, das Tempodrom, durch seine gewagte moderne Architektur auffällt.